2/2012
Vorwort doppel:punkt NEU 2/2012
Das Online-Magazin für nachhaltige Arbeits- und Lebensqualität
Wie gut können Sie genießen? Gemeint sind keine teuren Wellness-Angebote oder ein Essen im Haubenlokal. Das spiegelt nur unser sehr oberflächliches Bild wieder, denn Genuss ist heute in Anbetracht des Überangebots keine Selbstverständlichkeit. Wir haben, wie bei so vielem, das richtige Maß verloren. Unsere Genussfähigkeit ist uns abhanden gekommen. Wiederfinden können wir sie in den kleinen Dingen, die unsere Sinnesorgane streicheln. Das ist sehr individuell, der Phantasie überlassen und hat weniger mit Geld und Zeit zu tun als der Tatsache, dass Sie ihnen Raum geben müssen.
Mit der vorliegenden Ausgabe schicken wir Sie in einen genussreichen Sommer.
Mit der vorliegenden Ausgabe schicken wir Sie in einen genussreichen Sommer.
2/2012
Aromaküche – Feuerwerk am Gaumen
Der Duft von Basilikum, Rose und schwarzem Pfeffer breitet sich im Raum aus. Er kommt aus der Küche und lässt allen den Mund wässrig werden. In den entspannten Gesichtern sieht man bereits die Vorfreude auf das gemeinsame Essen. Gekocht wird mit ätherischen Ölen – wunderbaren Essenzen, die so manchem Gericht ihre besondere Note geben.
2/2012
Dolce Vita
Wenn man etwas machen muss, um sich dabei oder nachher besser zu fühlen, sei das bereits Sucht, so meinen manche Experten. So gesehen bin ich süchtig. Nicht nach verbotenen Substanzen und meine Sucht ist durchaus finanzierbar, aber abhängig bin ich allemal, denn ein Leben ohne Schokolade, Eis und Kuchen ist mir schwer vorstellbar.
2/2012
Nachts am Würstelstand
Banker, insbesondere Investmentbanker, sind in der heutigen Zeit ungefähr so beliebt wie Nagelpilz, ein Strafmandat oder der mehrwöchige Besuch der Schwiegermutter. Umso schwieriger erscheint es im Moment, für einen dieser „Nagelpilze“, vernünftige Gedanken zum Thema Finanzmärkte und Genuss zu finden.
2/2012
Humortraining – für mehr Leichtigkeit und Freude im Alltag
„Humor ist das, was sich versteckt, wenn man versucht, es zu analysieren.“ Ganz so krass ist es glücklicherweise nicht. Dennoch ist es ungleich schwieriger, über Humor zu schreiben bzw. zu lesen, als Humor und Humorvolles mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu erleben. Und dazu möchte ich in erster Linie ermutigen: danach Ausschau zu halten, wem der Schalk aus den Augen blitzt, aufmerksam zu werden, wo gelacht wird, sich bewusst zu werden, wie es sich anfühlt, wenn man ein paar Minuten so richtig herzhaft gelacht hat und auch nur schmunzelt über eine Situation im Alltag. Und wenn es sich gut anfühlt, warum sollen wir nicht mehr davon erleben und genießen?
2/2012
Warum schaffen wir die Arbeit nicht ab?
Unter Leistungsdruck, ferngesteuert, ohne die Möglichkeiten zu Eigenentscheidungen, belastet durch Stress und geringe Wertschätzung sowie in ständiger Angst um den Arbeitsplatz fristen viele ein trostloses Berufsleben. Ein Zusammenbruch lässt sich irgendwann nicht mehr vermeiden. Psychosoziale Krankheiten nehmen laufend zu und lassen die Kosten für Wirtschaft und Gesundheitssystem explodieren. Warum schaffen wir, wenn das so ist, die Arbeit nicht endlich ab?
